Erklärung Securitas

Dienstag, 7. Mai 2019

Wir sehen uns derzeit einer medialen Kampagne ausgesetzt, die eine einzelne Familie losgetreten hat, von der zwei Mitglieder bei uns beschäftigt waren. Unsere Compliance-Regeln haben gegriffen: Gemäß unseres Code of Conduct wurde eine interne Untersuchung durch die zuständigen Abteilungen eingeleitet – und natürlich werden die kolportierten Vorwürfe geprüft. Da die Untersuchungen teilweise noch andauern, u.a. auch, weil genauere Informationen durch den Informanten ausstehen, bitten wir um Verständnis, dass wir Fragen nicht im Einzelnen beantworten können: Für uns ist dies ein laufendes Verfahren.

Generell allerdings können wir soviel schon sagen: Wir investieren viel in unsere Ausbildung, unsere Fachkräfte und unser Personal. Von „chaotischen Zuständen" in unserem Ausbildungszentrum in Schwerin kann keine Rede sein.

Und zu unserer Personalauswahl: Als Unternehmen sind wir natürlich geltenden Gesetzen und dem Datenschutz verpflichtet. Und als Sicherheitsunternehmen prüfen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte besonders sorgfältig: So bedarf es neben eines einwandfreien polizeilichen Führungszeugnisses bei operativ tätigen Mitarbeitern einer Zuverlässigkeitsüberprüfung. Über das gesetzliche Maß hinaus haben alle Mitarbeiter zudem eine Schulung in unseren Securitas Values & Ethics erhalten und sich diesen verpflichtet. Sollten weitere Voraussetzungen bzw. Prüfungen bei speziellen Kunden nötig sein, holen wir diese bei staatlichen Behörden ein und lassen die dort eingesetzten Mitarbeiter entsprechend überprüfen.

Als Firma oder Personalabteilung haben wir – wie andere private Unternehmen oder Institutionen – keinen Zugang zu nicht-öffentlichen, personenbezogenen Akten, wie z.B. denen der BStU. Informationen über eine mögliche DDR-Vergangenheit, gehören – wie bei jedem anderen Unternehmen hierzulande – nicht zum Fragenkatalog unserer Einstellungsprüfungen. Sollten Vergehen nachweisbar und gerichtsfest begangen worden sein, würden wir selbstverständlich Konsequenzen ziehen.

Vorverurteilung und Rufschädigung durch Angehörige ehemaliger Mitarbeiter lehnen wir ab – und bedauern, dass ihnen eine Bühne geboten wird.

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