Interview Herwarth Brune

CEO Interview - Mein erstes Jahr bei Securitas

Herwarth Brune beantwortet im Interview vom 25. März 2020 im Mitarbeiterkurier Fragen zu seinem ersten Jahr als CEO der Securitas Deutschland.

MitarbeiterKurier: Zum Zeitpunkt dieses Interviews ist kaum absehbar, wie sehr Covid-19 unser künftiges Leben und Arbeiten bestimmen wird. Wie erleben Sie Securitas in dieser Krise?

Brune: Sehr stark! Das Virus ist das Thema, das uns alle am meisten bewegt. Das Wichtigste ist jetzt der Schutz der Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen, der Schutz unseres Unternehmens, der Schutz der Arbeitsplätze. Unsere Mitarbeiter stehen in vorderster Linie im Kampf gegen das Corona-Virus.

Wir sind als gut organisiertes Team in die Krise gegangen. Wir waren vorbereitet, haben schnell und planvoll gehandelt. Keiner kann vorhersagen, wie lange die Ausnahmesituation dauert. Doch ich bin zuversichtlich. Wir gehören zu den Unternehmen, die man als „sichere Bank" bezeichnen kann. Am Ende werden wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

MAK: Wie agiert Securitas in dieser Krise?

Brune: Agil, flexibel und natürlich strukturiert nach Plan. Wir hatten einen „Business Continuity Plan" für schwere und schwerste Krisen bereit. Das ist nicht selbstverständlich. Seit Mitte Februar arbeiten wir an Konzepten, da war das Virus noch weit von uns entfernt, in China.

Wir haben bei Securitas generell eine Unternehmenskultur entwickelt, wie wir auf Veränderungen reagieren. Das bewährt sich jetzt.

MAK: Die Solutions sind Ihr Thema, mit dem Sie 2019 die Nachfolge von Manfred Buhl angetreten haben. Was hat sich seitdem getan?

Brune: Solutions waren schon seit Jahren ein großes Thema. Es geht also nicht um eine Revolution, sondern um eine Evolution. Ich will auf diesem Gebiet noch deutlich mehr. Darauf zielt unsere Strategie, als ein Purpose-geleitetes Unternehmen, klar fokussiert auf Kunden, Mitarbeiter und intelligente Services.

MAK: Wie verändert sich dadurch das Berufsbild?

Brune: Es wird zunehmend technischer. Also sind technik-affine Kollegen und Kolleginnen stärker gefragt. Auch unsere Kunden nehmen diesen Wandel wahr. Er wirkt sich positiv auf das Image des Berufes aus. Wir leisten Wichtiges für die Gesellschaft, genauso wie Krankenschwestern, Pflegedienste oder Busfahrer. Ich wünsche mir auch bei Politikern diese Erkenntnis.

Das komplette Interview erscheint in der nächsten Ausgabe des MitarbeiterKuriers.