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    Das Melker Schörling Stipendium: Lernen über Grenzen hinweg

    Das Melker Schörling Stipendium eröffnet Mitarbeitenden von Securitas neue Perspektiven auf internationale Zusammenarbeit, unterschiedliche Arbeitsweisen und gemeinsame strategische Ziele. Eine Studienreise nach Großbritannien zeigt, wie wertvoll der Austausch über Ländergrenzen hinweg für die persönliche und fachliche Entwicklung sein kann.

    Eine Gruppe von Sicherheitsmitarbeitern der Firma Securitas

    Erfahrungen mit dem Melker Schörling Stipendium

    Manchmal verändert ein Blick über den eigenen Standort hinaus die Perspektive auf die tägliche Arbeit. Andere Strukturen, neue Abläufe und der Austausch mit Teams aus verschiedenen Ländern können wertvolle Impulse geben. Das Melker Schörling Stipendium schafft dafür einen geeigneten Rahmen. Mitarbeitende von Securitas erhalten die Möglichkeit, eine andere Landesgesellschaft zu besuchen, fachliche Erfahrungen zu sammeln und das erworbene Wissen anschließend in den eigenen Arbeitsbereich einzubringen.

    Eine solche Studienreise führte Dimitrios, Physical Security Supervisor, nach Großbritannien. Während seines Aufenthalts lernte er unter anderem die Arbeit verschiedener Niederlassungen, eines Risk Intelligence Centers und eines Security Operations Centers kennen. Seine Erfahrungen zeigen, wie internationaler Wissensaustausch die persönliche Entwicklung und die Zusammenarbeit innerhalb von Securitas fördern kann.

    Wer war Melker Schörling?

    Melker Schörling war ein schwedischer Unternehmer und Investor, der über viele Jahre eng mit Securitas verbunden war. Als bedeutender Anteilseigner und Vorsitzender des Verwaltungsrats prägte er die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich.

    Dabei stand insbesondere die langfristige Weiterentwicklung von Securitas im Mittelpunkt. Neue Märkte, nachhaltiges Wachstum und der Austausch von Wissen waren wichtige Bestandteile seines unternehmerischen Verständnisses. Das nach ihm benannte Stipendium greift diesen Gedanken auf. Es unterstützt Mitarbeitende dabei, über den eigenen Arbeitsbereich und die eigene Landesgesellschaft hinauszublicken. Ziel ist es, voneinander zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen und erfolgreiche Ansätze innerhalb der internationalen Organisation weiterzugeben.

    Wissen durch persönliche Erfahrungen erweitern

    Das Melker Schörling Stipendium ermöglicht ausgewählten Mitarbeitenden, für einen begrenzten Zeitraum andere Standorte, Landesgesellschaften oder Geschäftsbereiche von Securitas kennenzulernen. Anders als bei einer klassischen Schulung steht das unmittelbare Lernen im Arbeitsalltag im Vordergrund.

    Die Teilnehmenden begleiten Teams vor Ort, tauschen sich mit Führungskräften und Fachverantwortlichen aus und erhalten Einblicke in unterschiedliche Strukturen und Arbeitsweisen. Dabei geht es nicht darum, Abläufe unverändert zu übernehmen. Vielmehr sollen die Erfahrungen dabei helfen, die eigene Arbeit zu reflektieren und geeignete Ansätze für den jeweiligen Verantwortungsbereich zu identifizieren.

    Der internationale Austausch bietet mehrere Vorteile:

    • Einblicke in andere Geschäftsbereiche und Landesgesellschaften
    • Kennenlernen erfolgreicher Prozesse und Arbeitsweisen
    • Aufbau eines internationalen Netzwerks
    • Förderung der persönlichen und fachlichen Entwicklung
    • Weitergabe von Wissen innerhalb der eigenen Organisation

    Auf diese Weise profitieren nicht nur die Teilnehmenden selbst. Auch Teams und Geschäftsbereiche können neue Impulse erhalten.

    Eine Studienreise nach Großbritannien

    Im Rahmen des Melker Schörling Stipendiums besuchte Dimitrios verschiedene Securitas Standorte in Großbritannien. Zu den Stationen gehörten Milton Keynes, Waterlooville und London.

    Die Reise hatte einen klaren fachlichen Schwerpunkt. Im Mittelpunkt standen die Arbeitsweisen des Risk Intelligence Centers, des Security Operations Centers sowie die Strukturen der Niederlassungen vor Ort. 

    In Milton Keynes erhielt Dimitrios Einblicke in die operative Arbeit des Risk Intelligence Centers. Dabei lernte er kennen, wie unterschiedliche Bereiche auf die Anforderungen der Kunden reagieren, Informationen bewerten und Aufgaben innerhalb der Organisation koordinieren. Besonders interessant war für ihn die Verbindung aus klar definierten Prozessen, eindeutigen Zuständigkeiten und strukturierter Kommunikation. Diese Faktoren unterstützen die Teams dabei, Informationen gezielt zu verarbeiten und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

    Einblicke in das Security Operations Center

    Eine weitere Station war das Security Operations Center in Waterlooville. Dort beschäftigte sich Dimitrios insbesondere mit der Priorisierung von Überwachungsaufgaben und der Kommunikation innerhalb des Teams.

    In einem Security Operations Center laufen zahlreiche Informationen zusammen. Damit daraus ein klares Lagebild entstehen kann, müssen Ereignisse bewertet, Aufgaben priorisiert und Verantwortlichkeiten festgelegt werden. Technik ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Ebenso entscheidend sind jedoch die Zusammenarbeit und die Arbeitsatmosphäre im Kontrollraum. Klare Rollen und ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben helfen den Teams, auch in anspruchsvollen Situationen konzentriert zu arbeiten. Für Dimitrios war besonders interessant zu beobachten, wie Prozesse im täglichen Betrieb umgesetzt und wie Entscheidungen innerhalb des Teams abgestimmt werden.

    Strukturen und Kundenbetreuung in London

    In London lag der Schwerpunkt auf den Abläufen innerhalb der Niederlassung. Dimitrios erhielt Einblicke in die Organisation der Services, die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche und die Betreuung der Kunden.

    Ein Termin bei einem Kunden in einem Data Center verdeutlichte außerdem, wie wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in sensiblen Umgebungen ist. Sicherheitsanforderungen müssen dort sorgfältig berücksichtigt und Prozesse konsequent umgesetzt werden. Aufgrund der besonderen Schutzanforderungen konnten nicht alle Einzelheiten vorgestellt werden. Dennoch bot der Besuch einen wertvollen Eindruck davon, wie Securitas ihre Kunden in komplexen und sicherheitsrelevanten Bereichen unterstützt.

    Fachlicher Austausch und persönliche Begegnungen

    Eine Studienreise besteht nicht ausschließlich aus Fachterminen. Auch gemeinsame Aktivitäten und persönliche Gespräche tragen dazu bei, die Arbeitskultur eines Landes besser kennenzulernen.

    Gemeinsam mit dem Londoner Team erkundeten die Teilnehmenden die Stadt. Eine Bootstour auf der Themse und eine Fahrt mit dem London Eye boten Gelegenheit für Gespräche außerhalb des Arbeitsumfelds. Solche Begegnungen stärken das gegenseitige Verständnis. Sie erleichtern es, Kontakte aufzubauen und auch nach Abschluss der Reise im Austausch zu bleiben. Internationale Zusammenarbeit wird dadurch persönlicher und Wissen kann leichter über Ländergrenzen hinweg geteilt werden.

    Das Interview mit Dimitrios

    Wie hast du die Woche in Großbritannien erlebt?

    „Die Woche war eine sehr positive Erfahrung. Ich konnte die Niederlassung in Milton Keynes sowie das Risk Intelligence Center und das Security Operations Center kennenlernen. Darüber hinaus erhielt ich Einblicke in die Niederlassung in London und die dortigen Prozesse. Gemeinsam mit dem Londoner Team haben wir außerdem die Stadt erkundet. Da es mein erster Besuch in London war, konnte ich viele neue Eindrücke sammeln.“

    Was hat dich während deiner Zeit besonders beeindruckt?

    „Besonders beeindruckt haben mich die klaren Strukturen und die konsequente Umsetzung der Prozesse. Einige Abläufe ähneln den Strukturen in Deutschland, gleichzeitig haben die Standorte eigene Arbeitsweisen entwickelt. Auch die Arbeitskultur und die Organisation des täglichen Betriebs waren für mich sehr interessant.“

    Welche Erkenntnisse nimmst du für deine Arbeit mit?

    „Ich habe die Struktur und die operative Arbeitsweise des Risk Intelligence Centers kennengelernt und erfahren, wie die verschiedenen Bereiche auf die Anforderungen der Kunden reagieren. Im Security Operations Center erhielt ich Einblicke in die wichtigsten Überwachungsaufgaben, die Priorisierung unterschiedlicher Situationen und die Kommunikation innerhalb des Teams.

    Darüber hinaus habe ich mehr über die zukünftige Strategie InSight 2030 erfahren und darüber, wie digitale und intelligence basierte Lösungen in den Arbeitsalltag integriert werden. Die wichtigsten Erkenntnisse der Reise habe ich in konkrete Handlungsempfehlungen übertragen und mit den Führungskräften geteilt.“

    Warum hast du dich für das Stipendium beworben?

    „Ich wollte mein Wissen über die Aktivitäten von Securitas in verschiedenen Regionen erweitern und die Strukturen unterschiedlicher Geschäftsbereiche besser kennenlernen. Die Reise hat mir gezeigt, wie andere Teams mit verschiedenen beruflichen Situationen umgehen. Diese Erfahrungen helfen mir dabei, meine fachlichen Kompetenzen auszubauen, neue Perspektiven zu gewinnen und mich beruflich weiterzuentwickeln.“

    Erkenntnisse in den Arbeitsalltag übertragen

    Der Wert einer Studienreise zeigt sich besonders darin, wie die gewonnenen Erkenntnisse anschließend genutzt werden. Die Erfahrungen sollen nicht ausschließlich persönliche Eindrücke bleiben, sondern in die tägliche Arbeit einfließen.

    Dimitrios hat deshalb zentrale Beobachtungen in Handlungsempfehlungen übertragen und innerhalb seines Arbeitsbereichs geteilt. Dazu gehören beispielsweise Impulse für die Organisation im Control Center, die Priorisierung von Situationen und die Kommunikation innerhalb von Teams.

    Auch der bereichsübergreifende Austausch spielt eine wichtige Rolle. Wenn Erfahrungen aus verschiedenen Ländern und Geschäftsbereichen zusammengeführt werden, können bestehende Abläufe geprüft und erfolgreiche Ansätze weiterentwickelt werden.

    Eine Chance für Mitarbeitende und Securitas

    Das Melker Schörling Stipendium ist mehr als eine Reise zu einer anderen Landesgesellschaft. Es bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit, Securitas aus einer neuen Perspektive kennenzulernen, die eigene Arbeit zu reflektieren und fachliche Kontakte innerhalb des internationalen Unternehmens aufzubauen.

    Die Erfahrungen aus Großbritannien zeigen, wie wertvoll dieser Austausch sein kann. Klare Prozesse, unterschiedliche Arbeitskulturen und gemeinsame strategische Ziele schaffen zahlreiche Lernmöglichkeiten.

    Wer offen für neue Perspektiven ist und das erworbene Wissen aktiv weitergeben möchte, kann durch das Stipendium wichtige Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig trägt der Austausch dazu bei, dass Teams über Standorte und Ländergrenzen hinweg voneinander lernen und sich Securitas als internationale Organisation kontinuierlich weiterentwickelt.

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