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    Die 10 besten Tipps für mehr Sicherheit im Garten

    Mit den richtigen Vorkehrungen lässt sich die Sicherheit im Garten deutlich verbessern. Dabei spielen Unfallvermeidung und Brandschutz ebenso eine Rolle wie der Einbruchschutz rund um Haus und Grundstück. Unsere zehn Tipps zeigen, worauf Sie achten sollten und wie sich viele Gefahren im Garten bereits mit einfachen Maßnahmen reduzieren lassen.

    Sicherheit durch Schutzkleidung bei der Gartenarbeit

    Mit diesen 10 Tipps reduzieren Sie das Sicherheitsrisiko bei der Arbeit im Garten

    Mit den richtigen Vorkehrungen lässt sich die Sicherheit im Garten deutlich verbessern. Dabei spielen Unfallvermeidung und Brandschutz ebenso eine Rolle wie der Einbruchschutz rund um Haus und Grundstück. Unsere zehn Tipps zeigen, worauf Sie achten sollten und wie sich viele Gefahren im Garten bereits mit einfachen Maßnahmen reduzieren lassen.

     

    1. Gartengeräte sicher verwenden und aufbewahren

    Rasenmäher, Heckenschere, Motorsäge oder elektrische Trimmer erleichtern die Gartenarbeit, können bei falscher Verwendung jedoch erhebliche Verletzungen verursachen. Lesen Sie deshalb vor der ersten Nutzung die Bedienungsanleitung und beachten Sie die Sicherheitshinweise des Herstellers. Kontrollieren Sie Gartengeräte regelmäßig auf sichtbare Beschädigungen. Defekte Kabel, beschädigte Schutzvorrichtungen oder lockere Bauteile sollten vor der nächsten Nutzung repariert oder ausgetauscht werden.

    Zur sicheren Gartenarbeit gehören unter anderem

    • Passende Schutzkleidung, festes Schuhwerk und geeignete Arbeitshandschuhe tragen
    • Bei Bedarf Schutzbrille und Gehörschutz verwenden
    • Ausreichenden Abstand zu anderen Personen halten
    • Gartengeräte nach Gebrauch sicher und geschützt aufbewahren
    • Einen gut erreichbaren und vollständig ausgestatteten Erste-Hilfe-Kasten bereithalten

     

    Werkzeuge und elektrische Geräte sollten nach der Arbeit nicht offen im Garten liegen bleiben. Ein abschließbarer Geräteschuppen oder eine gesicherte Garage schützt nicht nur vor unbefugtem Zugriff, sondern trägt auch zum Einbruchschutz bei.

    Auch bei sorgfältiger Vorbereitung lassen sich kleinere Verletzungen bei der Gartenarbeit nicht immer vermeiden. Deshalb sollte ein gut ausgestatteter Erste-Hilfe-Kasten schnell erreichbar sein. Prüfen Sie regelmäßig, ob das Verbandsmaterial vollständig und noch verwendbar ist, und ersetzen Sie abgelaufene oder verbrauchte Materialien rechtzeitig. Wichtig ist außerdem, dass alle Personen im Haushalt wissen, wo sich der Erste-Hilfe-Kasten befindet. Bei größeren oder schwer einzuschätzenden Verletzungen sollte professionelle medizinische Hilfe hinzugezogen werden.

     

    2. Wege und Treppen frei von Stolperfallen halten

    Unebene Bodenplatten, Gartenschläuche, Werkzeuge oder lose Gegenstände auf Wegen können schnell zu Stolperfallen werden. Besonders bei Dunkelheit oder nassem Wetter steigt das Unfallrisiko.

    Auch sogenannte SRS-Unfälle, also Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle, können im Garten schnell passieren. Nasse oder verschmutzte Oberflächen, herumliegende Gegenstände und Unebenheiten erhöhen das Risiko. Viele dieser Gefahren lassen sich bereits durch Ordnung, regelmäßige Kontrollen und eine vorausschauende Gestaltung von Wegen und Arbeitsbereichen reduzieren. Mehr darüber, wie sich SRS-Unfälle vermeiden lassen, erfahren Sie in unserem weiterführenden Blogartikel.

    Kontrollieren Sie Gartenwege, Stufen und Terrassen deshalb regelmäßig. Beschädigte Platten sollten repariert und lose Gegenstände nach der Nutzung weggeräumt werden. Auch Pflanzen können zum Hindernis werden, wenn Äste oder Hecken stark in Gehwege hineinragen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Treppen und Höhenunterschiede. Stufen sollten gut sichtbar, trittsicher und bei Bedarf mit einem Handlauf ausgestattet sein. Auch Moos und Algen können auf Stein, Holz und anderen Oberflächen für rutschige Stellen sorgen. Eine regelmäßige Reinigung hilft dabei, die Rutschgefahr zu reduzieren.

     

    3. Für eine gute Beleuchtung im Garten sorgen

    Eine ausreichende Beleuchtung verbessert die Orientierung und trägt gleichzeitig zum Einbruchschutz bei. Wege, Hauseingänge, Terrassen, Treppen und Zugänge zum Grundstück sollten auch bei Dunkelheit gut erkennbar sein.

    Praktisch sind beispielsweise Leuchten mit Bewegungsmeldern. Sie schalten sich automatisch ein, sobald eine Bewegung in ihrem Erfassungsbereich registriert wird. Das erleichtert die Orientierung und kann gleichzeitig unerwünschte Aktivitäten auf dem Grundstück sichtbarer machen. Bei der Planung der Beleuchtung sollten vor allem Bereiche berücksichtigt werden, die von der Straße oder vom Haus aus schlecht einsehbar sind. Wichtig ist jedoch eine ausgewogene Beleuchtung. Sehr helle oder ungünstig ausgerichtete Strahler können blenden und dadurch die Sicht sogar verschlechtern. Außenleuchten sollten außerdem für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet und fachgerecht installiert sein.

     

    4. Einbruchschutz bereits an der Grundstücksgrenze berücksichtigen

    Einbruchschutz beginnt nicht erst an Fenstern und Türen. Auch die Gestaltung des Gartens kann Einfluss darauf haben, wie leicht sich unbefugte Personen einem Gebäude nähern können.

    Hohe und sehr dichte Hecken bieten zwar Privatsphäre, können jedoch gleichzeitig Bereiche schaffen, die von außen kaum einsehbar sind. Leitern, Gartenmöbel, Mülltonnen oder andere Gegenstände können zudem als Aufstiegshilfe dienen, wenn sie direkt unter Fenstern, Balkonen oder Vordächern stehen. Achten Sie deshalb darauf, mögliche Aufstiegshilfen nach Möglichkeit nicht frei zugänglich aufzubewahren.

    Weitere Maßnahmen für mehr Einbruchschutz sind

    • Gartentore und Nebeneingänge schließen
    • Gartenhäuser und Geräteschuppen sichern
    • hochwertige Fahrräder und Gartengeräte nicht offen stehen lassen
    • leicht erreichbare Fenster und Terrassentüren konsequent schließen
    • schlecht einsehbare Bereiche ausreichend beleuchten
    • mögliche Aufstiegshilfen sicher verstauen

     

    Für Unternehmen lässt sich ein vergleichbares Prinzip auf den Perimeterschutz übertragen. Grundstücksgrenzen, Zufahrten und Außenbereiche bilden die erste Schutzebene. Moderne Sicherheitstechnik kann dabei unterstützen, unbefugte Zugriffe frühzeitig zu erkennen und Sicherheitsmaßnahmen gezielt einzuleiten.

     

    5. Grill, Feuerschale und offene Flammen sicher nutzen

    Grillen gehört für viele zum Sommer im Garten. Offenes Feuer bringt jedoch immer ein Brandrisiko mit sich. Grill und Feuerschale benötigen deshalb einen sicheren Standort mit ausreichend Abstand zu Gebäuden, Hecken, Bäumen, Gartenmöbeln und anderen brennbaren Materialien.

    Ein Grill sollte immer auf einem stabilen und möglichst nicht brennbaren Untergrund stehen. Besonders wichtig ist außerdem, das Feuer während der Nutzung nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

    Achten Sie unter anderem auf folgende Punkte

    • ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten
    • Grill standsicher aufstellen
    • geeignete Grillanzünder verwenden
    • keine brennbaren Flüssigkeiten in offene Flammen geben
    • Kinder und Tiere vom Grillbereich fernhalten
    • Löschmittel griffbereit halten
    • Glut nach dem Grillen vollständig abkühlen lassen

     

    Auch trockene Vegetation kann im Sommer eine Brandgefahr darstellen. Bei großer Trockenheit ist deshalb besondere Vorsicht erforderlich. Lokale Vorschriften und mögliche Verbote für offenes Feuer sollten ebenfalls beachtet werden.

     

    6. Strom und Wasser konsequent voneinander trennen

    Elektrische Geräte werden im Garten häufig in unmittelbarer Nähe zu Feuchtigkeit eingesetzt. Rasenmäher, Hochdruckreiniger, Pumpen, Beleuchtung oder Verlängerungskabel müssen deshalb für die Nutzung im Außenbereich geeignet sein. Beschädigte Kabel sollten nicht weiterverwendet werden. Auch provisorische Verbindungen und ungeschützte Steckdosen können ein erhebliches Risiko darstellen.

    Achten Sie darauf, dass elektrische Anschlüsse vor Feuchtigkeit geschützt sind. Bei Unsicherheiten oder notwendigen Installationsarbeiten sollte eine Elektrofachkraft hinzugezogen werden. Besondere Vorsicht ist bei Teichen, Pools und anderen Wasserstellen erforderlich. Elektrische Geräte und Leitungen sollten dort ausschließlich entsprechend den geltenden Sicherheitsanforderungen eingesetzt werden.

     

    7. Teich, Pool und Regentonne absichern

    Wasserstellen können insbesondere für kleine Kinder und Tiere eine erhebliche Gefahr darstellen. Das gilt nicht nur für große Swimmingpools. Auch Gartenteiche, Planschbecken oder gefüllte Regentonnen können ein Risiko sein.

    Pools und Teiche sollten deshalb abhängig von ihrer Bauart und Nutzung ausreichend gesichert werden. Abdeckungen, Einfriedungen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen können den unbeaufsichtigten Zugang erschweren.

    Auch an Tiere sollte gedacht werden. Geraten beispielsweise Katzen, Igel oder andere Kleintiere ins Wasser, können steile oder glatte Beckenränder das selbstständige Verlassen erschweren. Geeignete Ausstiegshilfen wie flache Uferbereiche, Rampen oder spezielle Ausstiegsmöglichkeiten können Tieren dabei helfen, das Wasser wieder zu verlassen. Wichtig ist, dass diese gut erreichbar und sicher befestigt sind.

    Regentonnen sollten mit einem stabilen Deckel verschlossen werden. Nach der Nutzung von Planschbecken empfiehlt es sich, das Wasser zu entfernen, sofern das Becken nicht anderweitig sicher geschützt werden kann.

    Grundsätzlich sollten Kinder in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt bleiben.

     

    8. Gartenchemikalien sicher lagern

    Dünger, Pflanzenschutzmittel, Reinigungsmittel, Kraftstoffe und andere Chemikalien gehören nicht ungesichert in den Garten oder in leicht zugängliche Bereiche.

    Bewahren Sie solche Produkte möglichst in der Originalverpackung auf und beachten Sie die Hinweise des Herstellers zur Lagerung und Verwendung. Ein abschließbarer Schrank oder ein entsprechend gesicherter Lagerbereich kann verhindern, dass Kinder oder andere Personen unbeabsichtigt mit gefährlichen Stoffen in Kontakt kommen. Chemikalien sollten außerdem niemals in Getränkeflaschen oder Lebensmittelbehälter umgefüllt werden. Dadurch besteht eine erhebliche Verwechslungsgefahr.

    Auch bei der Entsorgung gelten je nach Produkt besondere Anforderungen. Reste von Pflanzenschutzmitteln, Kraftstoffen oder anderen problematischen Stoffen gehören in der Regel nicht in den Hausmüll oder in den Abfluss. Beachten Sie hierzu die örtlichen Entsorgungsvorgaben.

     

    9. Bäume, Äste und Pflanzen regelmäßig kontrollieren

    Nicht jedes Sicherheitsrisiko ist sofort sichtbar. Morsche Äste, beschädigte Bäume oder instabile Rankhilfen können beispielsweise bei Wind oder Unwetter zur Gefahr werden.

    Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig den Zustand größerer Bäume und Sträucher. Auffällige Veränderungen wie Risse, abgestorbene Äste oder eine deutliche Schräglage sollten ernst genommen werden. Bei großen Bäumen oder schwer zugänglichen Bereichen empfiehlt es sich, Fachpersonal hinzuzuziehen.

    Auch starker Wildwuchs kann die Sicherheit rund um Haus und Grundstück beeinträchtigen. Dichte Hecken, Sträucher und andere Pflanzen können wichtige Sichtachsen verdecken und schlecht einsehbare Bereiche schaffen. Dadurch können sich unbefugte Personen unter Umständen leichter unbeobachtet einem Gebäude, Fenster oder einer Terrassentür nähern. Pflanzen sollten deshalb regelmäßig zurückgeschnitten werden, insbesondere in der Nähe von Zugängen und Grundstücksgrenzen.

    Auch unmittelbar an Zäunen und Mauern sollte der Bewuchs im Blick behalten werden. Größere Sträucher, stabile Rankhilfen oder Bäume können das Übersteigen von Grundstücksbegrenzungen erleichtern und damit das Einbruchrisiko erhöhen. Bei der Gartengestaltung lohnt es sich deshalb, neben optischen Gesichtspunkten auch den Einbruchschutz zu berücksichtigen.

    Giftige Pflanzen können insbesondere in Gärten mit kleinen Kindern oder Tieren ein weiteres Risiko darstellen. Informieren Sie sich deshalb über die Pflanzen im eigenen Garten und berücksichtigen Sie mögliche Gefahren bei der Gestaltung.

    Vor angekündigten Unwettern empfiehlt es sich außerdem, lose Gegenstände zu sichern. Sonnenschirme, Gartenmöbel, Pflanzkübel und Dekoration können bei starkem Wind umkippen oder durch den Garten geschleudert werden.

     

    10. Sicherheit auch bei Abwesenheit berücksichtigen

    Ein Garten kann während einer längeren Abwesenheit, etwa durch wuchernden Rasen oder vertrockenete Topfpflanzen, schnell Hinweise darauf geben, dass niemand zu Hause ist. Dauerhaft geschlossene Rollläden, ein überquellender Briefkasten oder ein über längere Zeit unveränderter Außenbereich können zusätzlich auffallen.

    Wer verreist, sollte deshalb nicht nur Fenster und Türen kontrollieren, sondern das gesamte Grundstück in die Vorbereitung einbeziehen. Auch eine Anwesenheitssimulation kann sinnvoll sein. Zeitschaltuhren oder programmierbare Beleuchtung können beispielsweise dafür sorgen, dass Lampen zu unterschiedlichen Zeiten ein- und ausgeschaltet werden. Auch Rollläden lassen sich je nach vorhandener Technik automatisiert steuern. Dadurch wirkt das Haus insbesondere bei längerer Abwesenheit bewohnt.

    Zur Sicherheit bei Abwesenheit im Garten gehört beispielsweise

    • Fenster und Terrassentüren vollständig schließen
    • Gartenhaus und Garage abschließen sowie hochwertige Gegenstände sicher verstauen
    • Leitern, Werkzeuge und andere mögliche Aufstiegshilfen nicht frei zugänglich lassen
    • Zeitschaltuhren, automatische Bewässerungssysteme oder programmierbare Beleuchtung zur Anwesenheitssimulation nutzen
    • Vertrauenswürdige Personen um regelmäßige Kontrollen und das Leeren des Briefkastens bitten

     

    Technische Sicherheitslösungen können zusätzliche Möglichkeiten bieten. Moderne Videoüberwachung, Einbruchmeldetechnik und aufgeschaltete Sicherheitssysteme unterstützen dabei, relevante Ereignisse frühzeitig zu erkennen und definierte Maßnahmen einzuleiten.

    Für Unternehmen sind vergleichbare Konzepte häufig Teil eines umfassenden Einbruchschutzes. Securitas kombiniert dazu je nach Standort personelle Sicherheitsdienste mit moderner Sicherheitstechnik. Dazu gehören beispielsweise Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Lösungen zur Überwachung von Außenbereichen. Entscheidend ist, dass die einzelnen Maßnahmen auf das jeweilige Objekt und die vorhandenen Risiken abgestimmt sind.

     

    Sicherheit im Garten beginnt mit Aufmerksamkeit

    Viele Risiken im Garten lassen sich mit einfachen Maßnahmen reduzieren. Aufgeräumte Wege, sichere Gartengeräte, ausreichend beleuchtete Zugänge und ein bewusster Umgang mit Feuer, Strom und Wasser tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden. Gleichzeitig lohnt es sich, den Garten auch unter dem Gesichtspunkt des Einbruchschutzes zu betrachten. Grundstücksgrenzen, Tore, Nebengebäude, schlecht einsehbare Bereiche und mögliche Aufstiegshilfen können die Sicherheit rund um ein Gebäude beeinflussen.

    Wer den eigenen Garten regelmäßig kontrolliert und mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennt, schafft gute Voraussetzungen für eine sichere Nutzung. Das gilt im privaten Umfeld ebenso wie für Außenbereiche von Unternehmen. Dort können professionelle Sicherheitslösungen zusätzlich dazu beitragen, Grundstücke, Gebäude und Werte wirkungsvoll zu schützen.

    Securitas unterstützt Unternehmen dabei, geeignete Sicherheitsmaßnahmen für Gebäude und Außenbereiche zu planen und umzusetzen. Moderne Sicherheitstechnik und professionelle Sicherheitsdienste lassen sich dabei bedarfsgerecht miteinander kombinieren.

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