Digitalisierung der Netzinfrastruktur
Die fortschreitende Modernisierung der Kommunikationsnetze in Deutschland stellt viele bestehende Sicherheitslösungen vor neue Herausforderungen. Insbesondere etablierte Übertragungswege geraten zunehmend an ihre technischen Grenzen.
Bewährte Technik stößt an ihre Grenzen.
Ihre Sicherheit braucht neue Wege
Tausende Alarmanlagen und Aufzugsnotrufsysteme in Deutschland basieren weiterhin auf veralteten Übertragungstechnologien wie analogen Festnetzanschlüssen und 2G/GSM. Dabei kommen teilweise auch analoge DTMF-Übertragungsverfahren zum Einsatz, deren zuverlässiger Betrieb im Zuge der Migration auf IP-basierte Netze und moderne Mobilfunkstandards wie Voice-over-LTE (VoLTE) häufig nicht mehr gewährleistet ist. Als zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle begleiten wir Sie bei der sicheren Transformation Ihrer Systeme.
Digitale Netze im Wandel – damit Daten morgen noch sicher ankommen.
Warum sich die Netzinfrastruktur verändert
Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen an Netzbetreiber und Anwendungen:
- Steigende Datenmengen und Echtzeitanforderungen
- Höhere Anforderungen an Verfügbarkeit und Sicherheit
- Effizientere Nutzung von Frequenzen und Netzen
Deshalb werden veraltete Technologien schrittweise durch moderne, IP-basierte und mobile Lösungen ersetzt.
Wenn alte Technik weiterläuft – aber die Verbindung von morgen schon fehlt.
Auswirkungen auf sicherheitskritische Systeme
Viele bestehende Systeme wurden auf älteren Technologien aufgebaut, die heute abgelöst werden. Dazu gehören unter anderem:
- Klassische Alarmanlagen mit analogen oder GSM-Wählgeräten
- Aufzug-Notrufsysteme mit leitungsgebundener oder 2G-basierter Technik
- Industrielle Fernwirk- und Steuerungssysteme
Diese Systeme funktionieren technisch oft noch – jedoch ist ihre Kommunikationsbasis nicht mehr langfristig gesichert und immer mehr störanfällig.
Wir halten die Verbindung – von Ihrem System bis in unsere Leitstelle, rund um die Uhr.
Unsere Aufgabe als Leitstelle
Als Notruf- und Serviceleitstelle sehen wir täglich die Auswirkungen dieser Transformation. Unsere Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass:
- Alarmmeldungen jederzeit zuverlässig bei uns ankommen
- Notrufe ohne Verzögerung bearbeitet werden
- Systeme auch bei Netzausfällen abgesichert sind
Entscheidend ist nicht nur die Technik vor Ort – sondern die durchgängige Funktion vom Gerät bis zur Leitstelle.
Wir unterstützen Sie bei der gesamten Transformation:
- Bewertung Ihrer bestehenden Systeme
- Identifikation kritischer Abhängigkeiten
- Entwicklung einer zukunftssicheren Architektur
- Berücksichtigung von Normen und Vorschriften
- Umrüstung und Integration neuer Technologien
- Sicherstellung der Leitstellenanbindung
- Permanente Überwachung
- Redundante Übertragungswege
Ihre Vorteile:
- Zukunftssichere Infrastruktur
- Hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit
- Normenkonforme Umsetzung
- Planungssicherheit für die kommenden Jahre
Heute umrüsten, morgen sicher sein – machen Sie Ihre Systeme fit für die Zukunft.
Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit der Systeme
Die fortschreitende Digitalisierung der Netzinfrastruktur erfordert aktives Handeln seitens der Nutzer, Betreiber und Hersteller sicherheitskritischer Systeme. Nur durch eine rechtzeitige Umstellung auf zukunftsfähige Technologien kann eine einwandfreie und zuverlässige Übertragung zur Leitstelle dauerhaft sichergestellt werden.
Das bedeutet konkret:
- Bestandsaufnahme: Ermitteln Sie, welche Ihrer Anlagen noch mit 2G-Kommunikationsmodulen (M2M) ausgestattet sind.
- Technische Aufrüstung: Notrufsysteme und Alarmanlagen können durch Nachrüsten von 4G/LTE-Modulen, IP-Gateways oder Komplett-Tausch auf digitale Standards modernisiert werden.
- Vorsorgliche Maßnahmen: Warten Sie nicht bis zum letzten Moment, da es bei Herstellern von Aufzugsanlagen und Sicherheitstechnik ggf. auch zu Ressourcenengpässen kommen kann.
Starten Sie jetzt in die sichere Zukunft Ihrer Systeme. Kontaktieren Sie uns gern.
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FAQ
Häufig gestellte Fragen zur Digitalisierung der Netzinfrastruktur in Deutschland
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns diese mitzuteilen –wir helfen Ihnen gerne weiter!
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Deutsche Telekom
Abschaltung geplant zum 30. Juni 2028Vodafone
Abschaltung für Privat- und Geschäftskunden ab September 2028, Restbetrieb für kritische Anwendungen (z. B. IoT/Alarmtechnik) teilweise bis Ende 2030Telefónica (o2)
Noch kein final bestätigter Stichtag, aber ebenfalls Zeitraum 2028 (2. Jahreshälfte) wird konkret erwartetJe nach Netzbetreiber variiert der Zeitplan – wir empfehlen eine zeitnahe Prüfung. Es gibt keinen einheitlichen “Stichtag”, sondern einen gestaffelten Übergang.
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Von der Abschaltung sind grundsätzlich alle Geräte betroffen, die 2G-Netze unterstützen. Beispiele für betroffene Geräte:
- Einbruchmeldeanlagen
- Brandmeldeanlagen
- Aufzugsanlagen
- Mobiltelefone ohne LTE/5G-Unterstützung
- Funkmodule in Fahrzeugen, z. B. für Notrufsysteme
- Sensoren und Messgeräte in Industrieanwendungen
Betreiber sollten prüfen, welche Geräte in ihrem Bestand 2G-abhängig sind, um rechtzeitig auf zukunftssichere Mobilfunklösungen umzurüsten.
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Viele Einbruch- und Brandmeldeanlagen sind noch über GSM (2G) direkt mit der Leitstelle verbunden.
Herausforderung durch die 2G-Abschaltung:
- Bestehende Wählgeräte und Kommunikationsmodule verlieren ihre Verbindung
- Alarmmeldungen können im Ernstfall nicht mehr übertragen werden
- Anforderungen von Versicherern und Normen (z. B. VdS) werden ggf. nicht mehr erfüllt
Unsere Empfehlung:
- Prüfung der verbauten Übertragungstechnik
- Umrüstung auf IP- oder LTE-basierte Übertragungswege
- Aufbau redundanter Kommunikationswege zur Absicherung
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Aufzugnotrufsysteme stellen einen besonders sensiblen Bereich dar, da sie unmittelbar der Personensicherheit dienen.
Herausforderung durch die 2G-Abschaltung:
- Notrufsysteme verlieren ihre Sprechverbindung zur Leitstelle
- Eingeschlossene Personen können im Ernstfall keine Hilfe erreichen
- Betreiber riskieren rechtliche Konsequenzen und Betreiberhaftung
Besonderheit: Viele ältere Notrufsysteme nutzen ausschließlich 2G-Module und sind technisch nicht upgradefähig.
Unsere Lösung:
- Austausch oder Nachrüstung auf moderne LTE-/IP-Notrufsysteme
- Sicherstellung normgerechter Notrufweiterleitung (z. B. gemäß EN 81-28 / EN 81-70)
- Permanente Überwachung der Verbindung zur Leitstelle
Gerade im Aufzugsbereich gilt: Die Umrüstung ist nicht optional – sie ist sicherheitskritisch und dringend erforderlich.
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