Bevorstehende 2G-Abschaltung in Deutschland
Die geplante 2G-Abschaltung ebnet den Weg für moderne Mobilfunkstandards wie 4G (LTE) und 5G. Von der Umstellung betroffen sind insbesondere ältere Endgeräte ohne LTE- oder 5G-Unterstützung sowie technische Anwendungen wie Notrufsysteme und Alarmanlagen, die angepasst oder erneuert werden müssen, um weiterhin zuverlässig zu funktionieren.
2G-Abschaltung: Jetzt Funkmodule zukunftssicher machen
Jetzt auf moderne Mobilfunkstandards umstellen
Mit der stufenweisen Abschaltung von GSM (2G) schafft Deutschland Platz für leistungsstarke Mobilfunktechnologien wie 4G (LTE), 5G und perspektivisch 6G.
Damit Geräte und Systeme auch künftig zuverlässig funktionieren, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln. Anbieter und Nutzer sollten bestehende 2G-basierte Funkmodule frühzeitig ersetzen und ihre Infrastruktur auf den neuesten Stand bringen. Besonders bei Anlagen mit langen Wartungs- und Nutzungszyklen zahlt sich eine vorausschauende Planung aus – sie reduziert Kosten und vermeidet spätere Umrüstungsrisiken.
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2G-Ausstieg: Sicherheitstechnik und Notrufsysteme rechtzeitig modernisieren
Wir empfehlen eine rechtzeitige technische Umstellung bzw. Umprogrammierung
Die schrittweise Abschaltung älterer Mobilfunkstandards betrifft viele sicherheitsrelevante Systeme direkt. Wer jetzt handelt, sichert den zuverlässigen Betrieb seiner Anlagen und vermeidet Ausfälle, Engpässe und teure Ad-hoc-Lösungen.
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Für Betreiber von Gefahren-, Einbruch- und Brandmeldeanlagen bedeutet dies: Systeme, die noch auf 2G setzen, können ihre Alarmmeldungen nicht mehr zuverlässig übertragen. Bereits heute zeigt sich, dass die Netzabdeckung für 2G aufgrund der schrittweisen Frequenzfreigabe sinkt. Meldungen über Sprache, SMS oder veraltete Datenprotokolle funktionieren dann nicht mehr reibungslos. Ohne rechtzeitige Umstellung riskieren Sie Verbindungsausfälle und eine eingeschränkte Betriebssicherheit Ihrer Anlagen. Steigen Sie deshalb frühzeitig auf moderne 4G- oder 5G-fähige Übertragungslösungen um.
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Ein großer Teil der verbauten Notrufsysteme nutzt noch die 2G-Technologie oder ist über analoge Übergangslösungen angebunden. Um einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherzustellen, sollten auch Notrufsysteme berücksichtigt werden, die aktuell noch über emulierte analoge Telefonanschlüsse laufen. Eine frühzeitige Umstellung auf 4G-fähige Aufzugnotruftechnik schafft Planungssicherheit und schützt vor Engpässen bei Hardwareverfügbarkeit und qualifiziertem Fachpersonal.
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Die Deutsche Telekom bspw. plant die Abschaltung ihres GSM-Netzes für den Sommer 2028. Auch wenn diese Termine noch in der Zukunft liegen, ist der zeitliche Spielraum für eine reibungslose Umstellung begrenzt. Wer frühzeitig auf moderne LTE-Lösungen setzt, sichert sich Planungssicherheit, vermeidet unnötige Kosten und stellt den durchgängigen Betrieb sicher – auch über das Ende von 2G hinaus.
Persönliche Unterstützung bei der 2G-Umstellung Ihrer Sicherheitstechnik
Wir unterstützen Sie gern bei Fragen rund um die 2G-Abschaltung Ihrer Anlagen
Unser zentrales Projektteam begleitet Sie Schritt für Schritt durch die Umstellung – von der ersten Frage bis zur fertigen Lösung. Auch ohne Errichter vor Ort sind wir für Sie da und behalten Ihre Anlagen im Blick, damit Ihre Alarmübertragung auch nach der 2G-Abschaltung zuverlässig funktioniert.
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Zentrales Team an Ansprechpartnern
Für Fragen und zur Planung der Umstellung steht Ihnen unser Projektteam gern zur Verfügung, auch wenn Sie derzeit keinen Errichter vor Ort haben. Nutzen Sie hierzu bitte unser Kontaktformular.
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Wir haben ein Auge auf unsere Kunden
Nach Abschaltung der alten Technik (beginnend ab 2028) kann eine zuverlässige Alarmüberwachung nicht mehr sichergestellt werden kann. Sollte dies eintreten, informieren wir Sie selbstverständlich frühzeitig. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Umstellung so einfach wie möglich umzusetzen.
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FAQ
Häufig gestellte Fragen zur 2G-Abschaltung in Deutschland
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur 2G-Abschaltung in Deutschland. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns diese mitzuteilen –wir helfen Ihnen gerne weiter!
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Deutsche Telekom:
Abschaltung ihres 2G-Mobilfunknetzes bis Ende Juni 2028.Vodafone:
Geplant ab September 2028 bis voraussichtlich Ende 2030.Telefónica:
Bisher kein konkretes Abschaltdatum bekannt.1&1:
Betreibt kein eigenes 2G-Netz. Kunden nutzen über National Roaming das Vodafone-Netz – daher gilt für sie das Vodafone-Abschaltdatum. -
Von der Abschaltung sind grundsätzlich alle Geräte betroffen, die 2G-Netze unterstützen. Beispiele für betroffene Geräte:
- Einbruchmeldeanlagen
- Brandmeldeanlagen
- Aufzugsanlagen
- Mobiltelefone ohne LTE/5G-Unterstützung
- Funkmodule in Fahrzeugen, z. B. für Notrufsysteme
- Sensoren und Messgeräte in Industrieanwendungen
Betreiber sollten prüfen, welche Geräte in ihrem Bestand 2G-abhängig sind, um rechtzeitig auf zukunftssichere Mobilfunklösungen umzurüsten.
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Um herauszufinden, ob Ihre Alarm- oder Aufzugsanlage von der 2G-Abschaltung betroffen ist, wenden Sie sich bitte an unser zentrales Projektteam. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular, um eine individuelle Beratung zu erhalten.
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