Securitas Sicherheitsmitarbeiter

Polizeiliche Kriminalstatistik

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2015 wurde am 23. Mai 2016 vom Bundesinnenminister zusammen mit dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz vorgestellt.

Vorbemerkung

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) umfasst nur das „Hellfeld" der angezeigten bzw. von der Polizei ermittelten Straftaten, nicht das „Dunkelfeld" der unbekannten Kriminalität. Ferner beziehen sich die Deliktzahlen auf das Stadium der Abgabe der Fälle von der Polizei an die Staatsanwaltschaft, zeigen also eigentlich nur „Verdachtsfälle" auf, weil im anschließenden justiziellen Ausfilterungsprozess das Begehen einer Straftat aufgrund der Beweislage verneint werden kann. Dennoch lassen die Zahlen erkennen, ob die Kriminalitätsbelastung der Wirtschaft tendenziell zu- oder abnimmt, und wo Schwerpunkte der Bedrohung der Unternehmenssicherheit liegen. Dementsprechend kann der Sicherheitsverantwortliche aufgrund des Zahlenwerks besser planen und Ressourcen effektiver einsetzen.

1. Kriminalitätsentwicklung und Kriminalitätsstruktur

1.1 Gesamtkriminalität

2015 wurden in Deutschland mehr als 6,3 Millionen Fälle polizeilich registriert. Gegenüber 2014 ergibt sich ein Anstieg um 4,1 %. Die Häufigkeitszahl (Zahl der Fälle, bezogen auf je 100.000 Einwohner – HZ) liegt nach dem Zensus 2011 bei 7.797 (Anstieg um 3,5 %).

Die Anzahl der Tatverdächtigen ist mit 2.011.898 im Jahr 2015 gegenüber 2014 um 10 % angewachsen. 38,5 % waren im Jahr 2015 nichtdeutsche Tatverdächtige, ohne ausländerspezifische Delikte 27,6 % (2014: 24,3 %).

 

1.2 langfristige Kriminalitätsentwicklung

  1993 2000 2005 2010 2014 2015
HZ 8.337 7.625 7.747 7.253 7.530 7.736

1.3 Kriminalitätsstruktur

Die Kriminalitätsstruktur zeigt 2015 im Vergleich zum Jahr 2000 folgendes Bild:

  2014 (%) 2000 (%)
einfacher Diebstahl 21,3 23,4
schwerer Diebstahl 17,9 24,3
Betrug 15,3 12,3
Sachbeschädigung 9,1 10,7
Körperverletzung 8,4 6,4
Rauschgiftdelikte 4,5 3,9
sonstige Straftaten 23,6 19,0

Wie in den Vorjahren dominierten auch im Jahr 2015 insgesamt die Diebstahlsdelikte die registrierte Kriminalität, und zwar mit 39,2 %. Sie haben gegenüber 2014 insgesamt um 8,5 % abgenommen. 45,7 % der Diebstähle erfolgten unter erschwerenden Umständen.

Diebstahlsstruktur 2015

von, an und aus KFZ 14,9 %
Ladendiebstahl 15,8 %
Fahrraddiebstahl 13,5 %
Wohnungsdiebstahl 8,5 %
Taschendiebstahl 6,8 %
Sonstiger Diebstahl 40,2 %

Besorgniserregend angestiegen sind 2015 wiederum Fälle des Wohnungseinbruchdiebstahls (WED), die schon 2011 um 9,3 %, 2012 um 8,7 %, 2013 um 3,7 % und 2014 um 1,8 % zugenommen hatten. 2015 betrug der Anstieg 9,9 % auf 167.136 Fälle. Im Durchschnitt wurden damit stündlich mehr als 19 WED begangen. Dabei ist die AQ von 15,9 % auf 15,2 % leicht zurückgegangen. In 42,7 % der WED handelte es sich um Versuche. Hier zeigt sich die Wirkung mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik.

1.4 signifikante Veränderungen im Vergleich zu 2014

Signifikant zugenommen haben Fälle von

Ausländerrechtlichen Straftaten 246.345 (157,5 %)
Diebstahl aus Verkaufsräumen 26.834 (6,1 %)
Einfacher Ladendiebstahl 23.692 (6,9 %)
Wohnungseinbruchdiebstahl 15.013 (9,9 %)
Waren- und Kreditkartenbetrug 14.215 (4,9 %)
Rauschgiftdelikte 5.870 (2,1 %)
Taschendiebstahl 168.142 (7,0 %)

Signifikant abgenommen haben Fälle von

Datenveränderung, Computersabotage 2.130 (37,6 %)
Tankbetrug 6.753 (7,8 %)
Sachbeschädigung 24.095 (4,0 %)
Beleidigung 6.684 (3,0 %)
Fahrraddiebstahl 4.586 (1,3 %)

2. Kriminalitätsbelastung der Länder und der Großstädte

2.1 Bundesländer

  HZ AQ
Baden-Württemberg 5.761 60,1
Bayern 6.350 72,5
Berlin 16.414 43,9
Brandenburg 7.660 52,5
Bremen 13.784 47,7
Hamburg 11.839 43,8
Hessen 6.616 59,9
Mecklenburg-Vorpommern 7.333 61,4
Niedersachsen 7.263 61,2
Nordrhein-Westfalen 8.603 49,6
Rheinland-Pfalz 6.818 62,7
Saarland 7.886 57,2
Sachsen 7.764 55,7
Sachsen-Anhalt 8.893 54,8
Schleswig-Holstein 7.157 52,1
Thüringen 6.502 64,3
Deutschland 7.797 56,3

Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, ist in den Stadtstaaten viel größer als in den Flächenstaaten, in Berlin mehr als dreimal so hoch wie in Baden-Württemberg.

2.2 ausgewählte Großstädte ab 200.000 Einwohner

Auch zwischen den Großstädten ist die Kriminalitätsbelastung sehr unterschiedlich, in Frankfurt a.M. mehr als doppelt so hoch wie in München. Ein Teil dieser Unterschiedlichkeit lässt sich aus dem unterschiedlichen Umfang des täglichen Pendlervolumens erklären, das in die Bezugszahl der Einwohner nicht einbezogen ist.

  HZ
Frankfurt a.M. 16.950
Berlin 16.414
Hannover 16.066
Köln 14.857
Dortmund 14.399
Augsburg 9.128
Oberhausen 9.048
Wiesbaden 8.794
Bielefeld 8.499

3. Aufklärungsquoten (AQ)

Die Gesamtaufklärungsquote lag 2015 bei 53,4 % und damit um 0,3 % niedriger als 2014. Sie hatte 1993 nur 43,8 % betragen.

Sehr unterschiedlich war die AQ auch im Jahr 2015 in den Bundesländern: in Bayern am höchsten mit 72,5 %, am niedrigsten von den Flächenstaaten in Nordrhein-Westfalen mit 49,6 % und in den Stadtstaaten Hamburg mit 43,8 % und Berlin mit 43,9 %.

Bei den Städten ab 200.000 Einwohnern lag die AQ 2014 am höchsten München mit 73,3 %, am niedrigsten in Düsseldorf mit 43,2 %, Münster mit 43,1 % und Köln mit 43,0 %.

Unterschiedlich ist die Höhe der AQ selbstverständlich auch für die einzelnen Straftatengruppen, z.B.:

 

Wirtschaftskriminalität 92,9 %
Ladendiebstahl 91,2 %
Wettbewerbs- und Korruptionskriminalität 81,6 %
Betrug 76,4 %
Gewaltkriminalität 74,9 %
Umweltkriminalität 59,7 %
Raubdelikte 51,7 %
Einfacher Diebstahl 37,8 %
Betrug mittels rechtswidrig erlangter Kreditkarten 36,0 %
Diebstahl von KFZ 27,0 %
Diebstahl aus Büros und Fabriken 20,0 %
Sachbeschädigung durch Graffiti 17,1 %
Straßenkriminalität 15,9 %
Wohnungseinbruchdiebstahl 15,2 %
Schwerer Diebstahl 14,1 %
Diebstahl von unbaren Zahlungsmitteln 7,4 %

Besonders hoch ist die AQ bei sogenannten Kontrolldelikten (z.B. Beförderungserschleichung mit 99,4 % oder Sozialleistungsbetrug mit 99,2 %).

4. Die Wirtschaft besonders belastende Kriminalitätsphänomene

4.1 Wirtschaftskriminalität

Die in der PKS erfasste Wirtschaftskriminalität ist eine Teilmenge der gesamten, die Wirtschaft bzw. einzelne Branchen belastenden Kriminalität. Abgegrenzt wird sie durch Bezugnahme auf einen in § 74c des Gerichtsverfassungsgesetzes enthaltenen Deliktskatalog. Die sogenannte Wirtschaftskriminalität ist 2015 gegenüber dem Vorjahr um 3,5 % auf 60.977 ermittelte Fälle zurückgegangen. Der Rückgang beruht vor allem auf dem Rückgang bei „Wirtschaftskriminalität in Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen" (- 5 % auf 8.904 Fälle).

4.2 Bank- und Geschäftsraub

  Fallzahl 2015 Veränderung zu 2014 (%)
auf Banken und Sparkassen 148 - 27,3
auf Postfilialen und -agenturen 55 + 7,8
auf sonstige Zahlstellen / Geschäfte 3.416 - 1,0
auf Spielhallen 628 - 22,9
auf Tankstellen 636 - 6,6
auf Geld- und Kassenboten 108 - 6,9
auf Spezialgeldtransporte 2 (2014: 2)
auf Taxifahrer 117 (2014: 117)

4.3 Geschäftsdiebstahl

Zugenommen haben 2015 gegenüber dem Vorjahr Diebstähle

aus Verkaufsräumen und Kiosken um 6,1 % auf 470.043
davon: Ladendiebstahl um 7,1 % auf 391.401
in/aus Banken und Postagenturen um 46 % auf 4.662
von/aus Automaten um 11,2 % auf 18.611
von unbaren Zahlungsmitteln um 6,7 % auf 153.968

Abgenommen haben 2015 Diebstähle

in/aus Büros, Fabriken, Lagern um 3,3 % auf 131.636
in/aus Gaststätten und Hotels um 2,9 % auf 65.433
in/aus Baustellen um 5,6 % auf 27.105

Die Fallzahlen der Diebstahlsdelikte beruhen in hohem Maße auf Anzeigen durch die Geschädigten, sind also von der Schadenswahrnehmung und dem Anzeigeverhalten abhängig. Bei Diebstählen aus Verkaufsräumen bzw. Ladendiebstählen ist das Dunkelfeld der nicht entdeckten Fälle besonders groß.

4.4 Betrug und Untreue im Geschäftsleben

Die registrierten Betrugsfälle sind 2015 insgesamt um 0,3 % auf 966.326 leicht zurückgegangen.

Die Entwicklung der Betrugskriminalität im Geschäftsleben zeigt im Verhältnis zu 2014 „Licht und Schatten":

Angestiegen sind im Jahr 2015 im Vergleich zu 2014 die Fälle

  • des Waren- und Warenkreditbetrugs um 4,9 % auf 306.246
  • des Geldkreditbetrugs um 0,3 % auf 5.211
  • des Beteiligungs- und Kapitalanlagebetrugs um 5,3 % auf 7.699
  • des Subventionsbetrugs um 11,6 % auf 462
  • des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter Debitkarten ohne PIN um 15 % auf 18.487
  • des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter Debitkarten mit PIN um 0,5 % auf 23.790
  • des Leistungsbetrugs um 0,8 % auf 22.999
  • des Betrugs zum Nachteil von Versicherungen um 23,2 % auf 4.807
  • des Abrechnungsbetrugs um 8,7 % auf 5.955
  • der betrügerischen Erlangung von KFZ um 6 % auf 1.753
  • des Mißbrauchs von Scheck- und Kreditkarten um 9,1 % auf 1.949

Zurückgegangen sind Fälle

  • des Tankbetrugs um 7,8 % auf 79.605
  • des Beteiligungsbetrugs um 3,3 % auf 58
  • des Kreditbetrugs um 2,0 % auf 4.456
  • des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter unbarer Zahlungsmittel um 0,8 % auf 68.738
  • des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter Daten von Zahlungskarten um 15,5 % auf 14.657
  • des Betrugs mittels rechtswidrig erlangter Kreditkarten um 3,8 % auf 8.505
  • des Leistungskreditbetrugs um 4,9 % auf 36.337
  • des Arbeitsvermittlungsbetrugs um 41,2 % auf 120
  • des Betrugs zum Nachteil von Sozialversicherungen um 1,1 % auf 3.337
  • der Untreue bei Kapitalanlagegesellschaften um 10,4 % auf 215
  • des Provisionsbetrugs um 8 % auf 1.928
  • des Betrugs mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten um 8,6 % auf 1.878
  • des Kontoeröffnungs- und Überweisungsbetrugs um 1,7 % auf 24.971
  • des Einmietbetrugs um 2,4 % auf 8.823
  • des Kreditvermittlungsbetrugs um 30,6 % auf 421
  • der Veruntreuungen um 8,4 % auf 21.602
  • des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt um 6,5 % auf 12.243

4.5 Computer- und Internetkriminalität

Die Computerkriminalität ist 2015 gegenüber dem Vorjahr um 5,2 % auf 70.068 Fälle zurückgegangen. Der Rückgang ist zurückzuführen auf die Abnahme ermittelter Fälle

  • von Betrug mit Zugangsberechtigung zu Kommunikationsdiensten um 19,3 % auf 17.743
  • Datenfälschung bei Datenverarbeitung um 10,3 % auf 7.187
  • Datenveränderung und Computersabotage um 37,0 % auf 3.537
  • Ausspähung von Daten um 19 % auf 9.629

Die IuK-Kriminalität im engeren Sinne, bei der die Informations- und Kommunikationstechnik Tatbestandsmerkmal ist, hat 2015 um 8,3 % auf 45.793 Fälle abgenommen.

Unter Mißbrauch des Internets wurden 2015 insgesamt 244.528 Straftaten begangen, 1 % weniger als im Vorjahr. Das waren 3,8 % der Gesamtkriminalität. Dabei handelt es sich prozentual um folgende Deliktsarten:

  • Betrugsdelikte 74,5 %, darunter
  • Warenbetrug 30,4 %
  • Computerbetrug 7,3 %, ferner:
  • Ausspähen und Abfangen von Daten, einschließlich Vorbereitung 3,1 %
  • Verbreitung pornographischer Schriften 2,9 %

4.6 Wettbewerbs- und Korruptionskriminalität

Dieser Deliktsbereich ist gegenüber 2014 im Jahr 2015 um 27,1 % auf 4.790 Fälle zurückgegangen. Zurückzuführen ist das vor allem auf

  • die Abnahme der ermittelten Fälle von Vorteilsannahme und Bestechlichkeit um 62,5 % auf 452
  • Den Rückgang der Fälle von Vorteilsgewährung und Bestechung um 32 % auf 624.

Das Dunkelfeld wird auf ein Vielfaches geschätzt.

Zurückgegangen sind auch 2015 die ermittelten Fälle von Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr, und zwar um 4,5 % auf 404.

4.7 Fälschungsdelikte

Abgenommen hat die Zahl der erfassten Urkundenfälschungen 2015 um 2,3 % auf 61.955. Zurückgegangen ist auch die Anzahl der Fälschung technischer Aufzeichnungen um 3,1 % auf 876, angestiegen dagegen die Zahl der ermittelten Manipulationen von Fahrtenschreibern um 29,9 % auf 226 Fälle.

Abgenommen hat die Anzahl der ermittelten Geld- und Wertzeichenfälschungen, der Fälschungen von Zahlungskarten, Schecks und Wechsel um 10,5 % auf 4.779. Weiter angestiegen ist die Zahl der Fälle des Inverkehrbringens von Falschgeld, und zwar um 16,1 % auf 2.982.

4.8 Insolvenzkriminalität

2015 wurden 4.658 Insolvenzstrafteten ermittelt, 4,9 % mehr als im Vorjahr. Darunter waren:

  • 3.334 Bankrottfälle (+ 1,6 %)
  • 94 Fälle des besonders schweren Bankrotts (+ 158,8 %)
  • 1.149 Fälle der Verletzung der Buchführungspflicht (+ 13,6 %)
  • 92 Fälle der Gläubigerbegünstigung (- 15,6 %)
  • 39 Fälle der Schuldnerbegünstigung (+ 56 %)

Hinzu kommen 6.495 Fälle der Insolvenzverschleppung gem. § 15a InsO (+ 1,7 %).

4.9 Geldwäsche

9.641 Fälle der Geldwäsche wurden 2015 ermittelt (+ 18 %).

4.10 Gefährliche Eingriffe in den Verkehr und Störungen kritischer Infrastrukturen

Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr sind 2015 um 8,6 % auf 2.798 zurückgegangen, ebenso gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr (um 0,4 % auf 16.955 Fälle).

Angestiegen ist die Zahl der festgestellten strafbaren Störungen von Telekommunikationsanlagen (um 3,3 % auf 713).

91.231 Sachbeschädigungen durch Graffiti wurden 2015 ermittelt, 1,6 % mehr als 2014.

Leicht zurückgegangen ist dagegen die Anzahl erfasster Zerstörungen wichtiger Arbeitsmittel (um 0,5 % auf 421).

4.11 Umweltkriminalität im Bereich der Wirtschaft

Unter den 2015 ermittelten 31.007 Straftaten gegen die Umwelt (eine Abnahme um 7,3 % im Vergleich zu 2014) waren

  • 941 Fälle der Bodenverunreinigung (- 0,7 %)
  • 2.661 Fälle der Gewässerverunreinigung (- 2,7 %)
  • 119 Fälle der Luftverunreinigung (- 13,1 %)
  • 7.703 Fälle des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen (- 9,3 %)
  • 402 Fälle des unerlaubten Betreibens von Anlagen (- 16,6 %)
  • 108 Fälle des unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Gütern (- 7,7 %)
  • 28 Fälle der Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete (- 39 %)
  • 412 Fälle der strafbaren Abfallein- /-aus-/-durchfuhr (- 4,2 %)
  • 94 Fälle der schweren Gefährdung durch Freisetzen von Giften (- 36,5 %)

4.12 Verletzung strafrechtlicher Nebengesetze im Wirtschaftsbereich

Im Jahr 20145 wurden insgesamt 21.346 Straftaten gegen strafrechtliche Nebengesetze im Wirtschaftssektor registriert. Das waren 11,1 % weniger als 2014. Darunter waren

  • 6.791 Straftaten nach AktG, GenG, GmbHG, HGB, RechnungslegungsG, UmwandlungsG, InsO (+ 2,2 %)
  • 139 Delikte im Zusammenhang mit dem Schwarzarbeitbekämpfungsgesetz und dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (- 6,1 %)
  • 323 Straftaten in Verbindung mit dem Bankgewerbe sowie Wertpapierhandelsgesetz (+ 30,2 %)
  • 7.699 Straftaten im Zusammenhang mit dem Urheberrecht (- 12,1 %)
  • 396 Fälle des Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen (- 1,1 %)
  • 5.317 Straftaten im Zusammenhangh mit Lebens- und Arzneimitteln (- 23,4 %)
  • 397 Straftaten nach dem Chemikaliengesetz (- 9,8 %)
  • 201 Straftaten nach der Gewerbeordnung (- 3,4 %)
  • 264 Straftaten nach dem Telekommunikationsgesetz (+ 3,5 %)
  • 97 Straftaten nach dem Luftsicherheitsgesetz (- 32,2 %).

 

 

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